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Autor Betreff: buskatze in Thailand, Laos, Kambodscha - 2. Teil
buskatze
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Motto: Ich bin nicht neugierig, ich wills nur wissen !!!

smile.gif Verfasst am: 11-2-2007 um 08:42
buskatze in Thailand, Laos, Kambodscha - 2. Teil


Ach ja,
wen jetzt schon einige Fotos interessieren, der sollte bei "Thazin in Laos und Thailand" schauen.
Wir haben uns in Luang Prabang getroffen, ist ja auch naeher als nach Graz ;).
Einige meiner Fotos aehneln sich extrem, wir standen ja auch auf den selben Bambusbruecken, wenn auch zu unterschiedlichen Zeiten :)

Hoffe meine Fotos werden auch so gut,
auf jeden Fall werden es viele, musste schon 2 CDs brennen und das nach 12 Tagen, oh je :r
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buskatze
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[*] Verfasst am: 13-2-2007 um 09:06


14. Tag

Heute ist unser Franzoesisch-Schlemm-Tag :r :r


Wir haben super gut geschlafen, das waren die besten Betten bis jetzt. Unsere wasserbettenverwoehnten Rueckseiten schmerzen heute nur ein ganz klein wenig :r

In der Seitenstrasse gibt es 2 kleine franzoesische Baeckereien, "Le croissant d'or", wo wir erst einmal gemuetlich Fruehstuecken, Croissants, Pain au chocolate, mmmh sauguad, wie in Frankreich ;)





Das Nationalmuseum ist natuerlich ein muss, hier ist es allerdings richtig gut in Englisch beschriftet. Unheimlich viele faszinierende, aber auch bedrueckende Fotos der laotischen Geschichte, ebenso Waffen, Minen und Medikamente sind hier ausgestellt und machen einem deutlich, wie extrem die Kriege und Unruhen in mehr als 30 Jahre hier waren.




Mit einem TukTuk liessen wir uns zum Patou Say fahren, wurde dem Arc de Triomphe in Paris nachgebaut und die Prachtstrasse aehnelt auch der Champs Elysee, man sieht das die Franzosen hier waren und man hoert es auch hin und wieder.
Viele sprechen hier auch noch Franzoesisch, wobei ich mir nicht so sicher bin ob sie es gerne tun, war ja mit der franzoesischen Besetzung auch nicht unbedingt eine einfache Zeit.







Weiter gehts zum That Luang. Diese Tempelanlage wurde bereits 242 v.Chr. von den Indern errichtet aber leider sind von ihren 4 Tempeln nur noch 2 uebrig und die goldene Stupa in der Mitte (30x30m) in der ein Stueck von Bhuddas Brustbein aufgehoben werden soll !?!





Fuer diese Fahrt haben wir 40.000Kip bezahlt, wahrscheinlich wieder viel zu viel, aber war auch spannend, nach jeder Kurve hat unser Fahrer geschaut ob seine Reifen noch da waren. War auch ein mega altes Gefaehrt. :mad:

Zum Abendessen haben wir uns in chicken Stoff geschmissen, soweit das mit Rucksack moeglich ist und sind ins "Le cave des chateaux" gegangen. Klingt gut gell? War es auch. :r
Steak und Entenbrust der feinsten Art, Rotwein und als Dessert Schoko-Vanille-Cafe-Cremetoepfchen, zum reinsetzen. Ok dafuer wars zu klein, aber fuer 21,50 $ weitaus guenstiger als zu Hause.

Richtige backpacker eben, heute so und morgen an der Garkueche fuer 2$ pro Person. :l
Dafuer haben wir hier ein richtig nettes, schwules Paerchen aus England getroffen, die in Nerja leben und hatten einen lustigen und unterhaltsamen Abend.



15. Tag

Gestern hat mein Freund unsere Waesche zum waschen gebracht. Leider war sie heute nicht ganz vollstaendig, also ging die Suche los. Der Laote kam ins schwitzen aus Angst unsere Klamotten nicht zu finden und mein 'buskater' hat in fremden Hoeschen gewuehlt. Die Gesichter hätte ich zu gerne gesehen. :P
Ist aber alles bis zum Abend wieder aufgetaucht.

Irgendwie muessen wir uns heute damit beschaeftigen wie wir weiterkommen und wohin wir eigentlich genau wollen. Leider gibt es in Laos noch keine Billig-Airline und mit Laoair kostet ein Flug nach Pakse immerhin 95$ oneway. Also werden wir wohl doch mit dem Nachtbus fahren, 12 Stunden Fahrt, stoehn, aber nur 15$.


Am Nachmittag haben wir uns ein Moped geliehen (5$ fur 24 Std)und sind zum Buddha Park gefahren, leider haben wir erst bei Ankunft die Karte angeschaut, haette uns bestimmt eine Stunde Fahrzeit gespart.
Aber so eine Staubpiste hat doch ihre ganz besonderen Reize. Wenn die Zaehne knirschen, die Augen voller Sand sind und der Mundschutz, den wir natuerlich vorsorglich mitgenommen haben, sauber im Zimmer im Rucksack liegt.
Danke Robert vielleicht brauchen wir ihn naechstes Mal. :r

Ausserdem haetten wir einen interessanten Tempel verpasst und die dort lebenden Moenche die Attraktion eine blonde Farang durch ihren Garten streifen zu sehen. Also haben wir was gutes getan, ob Bhudda das auch so sieht :)



Dafuer waren die von einem Kuenstler aus Beton gearbeiteten Statuen im Park Xieng Khuan sehr schoen.
Zum Glueck ging der Rueckweg sehr schnell, haben ja mitlerweile Karte gelesen.






Sofort unter die Dusche, das Wasser verschwand rotbraun im Ausguss, iiiiihhh.

Noch einmal ein romantischer Sonnenuntergang am Mekong auf Plastikstuehlen im Strandrestaurant, Spareribs, Chickencurry, Beer Lao, was das Herz begehrt ...



16 .Tag

Heute wird ein ruhiger Tag, wir haben unsere Rucksaecke umgepackt, endlich koennen wir die dickeren Schuhe nach unten packen :)

Wat Oung Tu, gleich gegenüber unseres GH



Noch ein paar Runden mit dem Moped durch die Stadt gedreht, ueber einen Markt gebummelt, etwas Obst gekauft und mal wieder das Internet durchstoebert.
Nachher koennen wir im GH noch mal duschen und um 19 Uhr werden wir abgeholt zum Busbahnhof. Dann kann unsere lange Nachtreise losgehen. 20.30 ist Abfahrt, mal sehen wann wir ankommen.

@ Toni: Hoffe du hattest eine schoene Geburtstagsfeier
@ Oli: Gruesse an die Kollegen, wir vermissen Euch nicht wirklich, naja ein paar vielleicht schon
@ Mama: nicht neidisch werden

:r
Eure buskatze
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buskatze
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[*] Verfasst am: 14-2-2007 um 17:04


So, puenktlich wurden wir im GH abgeholt und zum Busbahnhof gebracht. 20:30 war Abfahrt, ueberraschenderweise ebenfalls puenktlich :)

2 grosse Doppelstockbusse machten sich auf Richtung Sueden nach Pakse.
Mit dem richtigen Haendchen hatte ich Plaetze oben, direkt hinter dem Treppenaufgang gebucht ( hier gibts tatsaechlich reservierte Plaetze) wo wir unsere Beine hochlegen konnten und kein Vordersitz gegen unsere Knie gepresst wurde.
Glueck braucht der Mensch :r

Es wurde eine richtig angenehme Fahrt, fuer 150.000 Kip / 15$ sparten wir uns diese Nacht ein Zimmer und es ging per Highspeed durch die Dunkelheit. Herrlich wenn die Strassen so frei sind.

Ein kleines Abendessen und Wasser waren auch inkl. Dann war Nachtruhe angesagt. Schlafen ging sogar ganz gut.


17. Tag


Morgens um 6 kamen wir Pakse an, so frueh habe ich noch selten eine Stadt hier gesehen, reicht doch wenn ich in der Arbeit frueh aufstehen muss, gaehn :r

Ein Zimmer war auch relativ schnell gefunden und nach einer kurzen Erfrischung unter der Dusche machten wir uns an eine sinnvolle Tagesplanung :)
Wir wollten entweder zum Bolaven-Plateau oder zum Wat Phou.
Leider waren die organisierten Fahrten im Minibus bei 2 Leuten einfach unschlagbar teuer.

Zum Glueck fand sich noch ein TukTuk Fahrer der uns fuer 22$ (Minibus 25$ pro Person!) nach Wat Phou brachte.

Dieses mitlerweile zum Weltkulturerbe zaehlende Bauwerk aus dem 5./6. Jahrhundert (aelter als Angkor Wat) war die Anreise von 1,5 Std wert.

unter anderem mit einer Fähre wie dieser



Eine interessante Anlage mit beeindruckenden Ruinen und nachdem man die vielen schmalen aber hohen Stufen steil in die Hoehe erklommen hat wird man auch noch mit einem wunderbaren Ausblick belohnt.







Als ich wieder unten ankam hatte ich einen hochroten Kopf, den ersten Sonnenbrand und 2 Flaschen Wasser geleert, so viel trinke ich sonst am ganzen Tag.
Man waren wir fertig. Auf der Heimfahrt im Tuktuk kaemften wir mit unseren immer schwerer werdenden Augen :cool:


Sonst hat Pakse nicht wirklich was zu bieten, einige Tempel,



eine handvoll Lokale in denen wir Andy wieder mal trafen. Einen Englaender dern wir seit dem 5.Tag immer wieder treffen.
Es ist halt doch nur eine Rennstrecke von Nord nach Suedlaos vorhanden. In Thailand verteilen sich die Traveller besser.


Ueber eins koennen wir uns jetzt nicht mehr beschweren,
die Hitze hat uns endlich erreicht o_O

Morgen wollen wir weiter in den Sueden nach Siphandone / 4000 Inseln und endlich etwas abhaengen

Bis bald
Eure buskatze
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buskatze
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[*] Verfasst am: 19-2-2007 um 14:46


18. Tag - 15.02.07 -21.Tag

Nachdem wir extra frueh, 6:45, aufgestanden sind um einen Minibus fuer heute zu den 4000 Inseln zu buchen, hatten wir tatsaechlich Glueck und haben bei einer neuen Company gebucht, die zum Einfuehrungspreis auch nur 60.000 Kip verlangt hat wie der grosse unbequeme Bus nebenan. :)
Die Fahrt verlief super und mit Highspeed ging es ueber die Piste.
Beim Zwischenstop haben wir von unserem Fahrer etwas Wildfleisch probieren koennen, Hirsch, schmeckte sehr gut, die Affenpfote daneben haben wir lieber ignoriert. Aber er erklaerte uns, dass die Einheimischen so etwas essen, er allerdings nicht.
Wir auch nicht!!! Die Pfote hatte mindestens so lange Fingernaegel wie ich :(




Mit dem Boot liessen wir uns gleich nach Done Khone bringen, so ziemlich die suedlichste Insel und haben uns in einen schicken neuen Bungalow ( Seng Ahloune Restaurant) mit Bad einquartiert, kostete zwar 8 $ aber von unserer Terasse aus hatten wir einen megageilen Sonnenuntergang :r


in diesem Bett haben wir friedlich geschlummert

Waschtag vor unserem Balkon

Aussicht bei Tag

und am Abend


@hey Flo, hier wuerde es Euch auch gefallen


Mit dem Fahrrad, ja ihr hoert richtig, wir haben uns schon wieder sportlich betaetigt, haben wir unsere und die Nachbarinsel erkundet, Done Det.

Die alte Franzoesische Eisenbahnstrecke, mit der die Fracht um die Mekongfaelle gebracht wurde, ist leider nicht mehr zu sehen, aber auf der Strecke faehrt man nur auf Schotter, mein armer Allerwertester. Da hilft meine ganze koerpereigene Polsterung nix.

Der Somphamit Waterfall war trotz Trockenzeit immer noch beeindruckend.



Allerdings wird hier fuer jede Bruecke die man uberquert abkassiert, jedesmal fast 1$ summiert sich auch langsam.
Der Strand am Wasserfall war megafein, wie in Kenia nur nicht ganz so weiss ;). Aber ins Wasser zu gehen war nicht so toll weil hier die ganzen Longtailboote lagen, fuer Ausfgluege zu den Dolphins.
@nein mama wir waren nicht da, kommt noch


Auf Done Det sind wir zum Strand gefahren und haben eine Runde im Mekong gebadet, herrlich erfrischend aber nicht zu kalt. :)

Tankstelle

Büffeltransport




Tja sonst haben wir diese Tage nur mit lesen (abends nur mit Taschenlampe oder solange der Generator lief), Sonnenbrand pflegen, Laos lernen und einfach nur geniessen verbracht.

Reicht doch, oder ?!? :P

Hauptstrasse


alte französische Zollstation


Siphandone (4000 Islands), so schaut's hier aus


Kräutergarten


auch die Büffel relaxen




Leider hat unser Handy-Ladegeraet den Geist aufgegeben und wir hoffen nun demnaechst in Pnom Penh ein neues zu bekommen.


Am letzten Abend haben wir noch ein aelteres Ehepaar getroffen, die gerade aus Kambodscha kamen und wir haben uns noch einige Infos abgeholt, sodass wir unsere Weiterreise etwas besser planen konnten.

o_O


Vom Bruder unseres GH Besitzers haben wir uns am naechsten Morgen mit dem Boot zum Festland fahren lassen,
damit die Farangs ( das sind wir Auslaender, fuer alle Nichtwisser) auch bequem sitzen konnten hat er am Nachmittag sein Boot noch upgraden muessen. Von einem einfachen Transportkahn zum Touristen-Faehrboot :D



Er hat extra fuer uns Sitzbretter gesaegt und eingebaut, direkt unter unserer Terasse und war hinterher total stolz als wir das mit positiven Gesten, Englisch kann er nicht, zu wuerdigen wussten.

Richtig suess :D


So unsere Weiterreise in Kamboscha koennt ihr ab morgen in Teil 2 verfolgen.

Liebe Gruesse an alle
Eure buskatze
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bamboo
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[*] Verfasst am: 20-2-2007 um 16:03


Klasse, Erfahrungen von den 4000 Inseln aus erster Hand :)

Die Gegend scheint wirklich sehr relaxed zu sein, sagt mir zu. Im Prinzip kann dort eigentlich gar nichts machen, außer sich etwas die Gegend anzusehen, oder?

Wie siehts den mit den Tourismus aus eigentlich, wenig los, oder? ATMs dürfts keine geben?

mfg bamboo
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buskatze
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[*] Verfasst am: 21-2-2007 um 16:40


@ bamboo

hast Recht ATM oder zumindest die naechste Bank ist in Pakse, also muss man sein Geld mitbringen, egal in welcher Waehrung, getauscht wird $, Euro, Baht, natuerlich nicht ganz so gut wie in Pakse (Travellerchecks weiss ich nicht aber auf Done Det glaub ich schon)

Uebrigens gehen wir davon aus dass im Reise Know How der Autor die Inseln Done Det und Done Kone verwechselt hat. Kone ist die ruhigere und weniger GH. Huetten mit Bad gibt es aber mitlerweile auf beiden und werden immer mehr gebaut, sie lernen halt aus der Nachfrage.

Hier gibts keinen Strom nur Generatoren (die fuer jedes Shake einzeln angeschmissen werden :) ), schoene Natur, auch Bademoeglichkeiten und gaaanz viel Ruhe


:)
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